Recife,
mit ca. 2,0 Mill. Einwohnern, ist die viert größte
Stadt Brasiliens und hat 62
Kirchen.
Der Name stammt von dem arabischen Wort für "befestigte
Mauer", das
im Portugiesischen die Bedeutung von "Riff" annahm. Die
Küstenlinie
von Recife ist, wie viele im Nordosten, charakterisiert durch Muschel-
und
Korallenriffe, die sich parallel zur Küste in einer Entfernung
zwischen 90 mtr
und einem Kilometer hinziehen.
Die Wellen brechen sich an der Küste abgewandten Seite des
Riffs und bilden so
für Badende ein flaches Meeresschwimmbecken zur Landseite hin.
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Bekannt als "Venedig Brasiliens", war Recife einst ein Labyrinth von
Sümpfen und Inseln, die Prinz Moritz durch das Anlegen von
Kanälen bewohnbar
machte. Zahlreiche Brücken, Kanäle, Forts,
öffentliche Gebäude und
Regierungspaläste zeugen noch heute von dieser Epoche.
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Ausgangspunkt
für einen Altstadtrundgang ist auf der lang gestreckten
Insel Ilha Joana Bezerra. Dort liegen die historischen Stadtviertel
Santo
Antônio und São José, die man am besten
zu Fuß erkundet.
Der Palácio das Pincesas nimmt die Nordspitze der Insel ein;
davor, an der
Praça da República, erbaute der
französische Architekt Luis Vauthier 1850 im
klassizistischen Stil das Teatro Santa Isabel.
Ganz in der Nähe steht die Igreja da Ordem Terceira de
São Francisco (1697).
Gegenüber befindet sich das älteste Kloster und das
wichtigste sakrale Kleinod
der Stadt, die "Capela Dourada - Goldene Kapelle" im Convento de
Santo Antônio, die nur durch ein Gatter von der Kirche
abgetrennt ist.
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Im Museu do Estado de Pernambuco werden Möbel aus der Kolonial- und der Kaiserzeit, Kunsthandwerk und Gemälde ausgestellt.
3 km weiter westlich gründete der bekannteste Anthropologe Brasiliens, Gilberto Freyre, das Museu do Homem do Nordeste, eines der wichtigsten anthropologischen Museen Brasiliens. Hier wird die Zuckerherstellung und die Behandlung der Sklaven ebenso dokumentiert wie Folklore und Handarbeit, Musikinstrumente und Kleidung der Menschen des Nordostens.
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Der
Strand von Boa Viagem am Festland, die "Copacabana
von Pernambuco" ist so etwas wie die Neustadt Recifes.
Hier konzentriert sich zugleich die gesamte touristische Infrastruktur,
so dass
es kaum verwunderlich ist, dass die meisten Besucher ihren gesamten
Urlaub in
diesem Viertel bzw. an dem gleichnamigen, 8 km langen Strand verbringen.
An der Praça da Boa Viagem findet am Wochenende nachmittags
ein Markt für
kunsthandwerkliche Erzeugnisse statt. Mehrere ausgezeichnete
Fischrestaurants,
ein beliebter Treffpunkt, säumen den Platz. Weitere
schöne Strände der Stadt
heißen Pina, Piedade und Candeias.
Die schönsten Strände liegen jedoch
außerhalb, im Süden, von Recife.
Von
Recife aus 40km südlich befindet sich der 3km lange Sandstrand
von Gaibu mit
vielen kleinen Bars und Restaurants.
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Was
man nicht versäumen sollte:
Sich für
einen Abend das historische Recife oder den Stadtteil
von Recife zu
reservieren.
Einer Gegend, an
welcher die Stadt ihren Anfang nahm und sich dort an
den
Uferrändern des natürlichen Hafens heranbildete.
Ihre
Straßen mit ihren historischen und bunten
Häusern sind von Geschichte
gesättigt. Den Schweiß der Sklaven zu
spüren,welche den Zucker und Zuckersirup
verluden, die Brasilien im 17. Jh. unterhielten. Sie erzählen
vom
wirtschaftlichen und sozialen Wachstum,welches von den
holländischen Besetzern
und deren phantastischen Anführer Maurício de
Nassau unterstützt wurde.
Es hallen die
Stimmen der ersten Juden wieder, die von den sogenannten
heiligen
katholischen Europäern aus der Inquisitionszeit verfolgt in
Amerika an Land
gingen. Restauriert und in seinen ursprünglichen
Charakterzügen erhalten, ist
der historische Stadtteil von Recife eines Besuches wert. Das vor allem
auch,
da er als eines der lebhaftesten Freizeitplätze sowie
wichtigster
gastronomischer Anlaufpunkt der Stadt gilt. Seine Straßen
beherbergen mehr als
50 Bars und Restaurants mit aller Art von Angeboten regionaler und
internationaler Küche.
Im historischen
Stadtteil Recifes kann man auch auf das treffen, was es
am
besten im Kunsthandwerk Pernambucos zu erwerben gibt: Werke in
geschnitztem
Holz, Keramik, Stroh, Stoff, Spitze und Machepapier.
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Nach
einem Spaziergang am Strand von Boa Viagem ein
frisches Bad im Meer zu nehmen oder dessen 10km Ausmaß per
Fuß zurückzulegen.
Nichts ist entspannender als in den natürlichen Becken zu
verweilen, welche
durch enorme Steine geformt wurden und während der Ebbe gern
benutzt werden.
Boa Viagem verfügt ebenso über eine komplette
städtische Infrastruktur,
exzellenten Bars und Restaurants und dem größten
Hotelanteil pro Stadt.
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Besuch
im Museum Brennand,
welches sich am
Stadtrand von Recife befindet. Die Werkstatt von
Francisco
Brennand, eines der bedeutendsten plastischen Künstler
Pernambucos besichtigen,
in welcher er in der ehemaligen Zuckerrohrpresse São
João inmitten tropischer
Pflanzen und natürlicher Quellen sein Erbe an Skulpturen
ausstellt.
















